Gedenkveranstaltung der Stadt Karlsruhe für die Opfer des 4. Juli 2012
Serhat Aksen
11.07.2012
Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister Heinz Fenrich,
Sehr geehrter Herr Ministerpräsident Winfried Kretschmann,
Sehr geehrter Herr Innenminister Reinhold Gall,
Sehr geehrter Herr Justizminister Rainer Stickelberger,
Trauende Familienangehörige der Opfer,
Sehr geehrte Damen und Herren,
Wir sind heute hier versammelt, um der Opfer des traurigen Ereignisses vom 4. Juli in Karlsruhe zu gedenken.
Dass ein solcher Vorfall in einer sicheren und friedlichen Stadt wie Karlsruhe geschah, erhöht den Schock umso mehr.
Zuerst bitte ich für die Opfer (Mustafa Güler, Wolfgang Person, Klaus Schönleber und die Lebensgefährtin des Täters) um Gottes Gnade. Den trauenden Familienangehörigen möchte ich mein tief empfundenes Beileid aussprechen und wünsche ihnen Kraft und Geduld.
Es ist sehr schmerzlich. Noch schmerzlicher wird es, wenn man an die Hinterbliebenen denkt. Unser Staatsbürger, eines der Opfer (Mustafa Güler), war Vater von zwei Kindern und seine Ehefrau war zum 3. Mal schwanger. Nach dem Drama kam das Kind auf die Welt.
Solche gesellschaftlichen Dramen können nur durch soziale Solidarität gemildert werden. Die Stadt Karlsruhe und das Land Baden-Württemberg zeigen genau in diesem Rahmen eine beispielhafte Solidarität. Die Hilfsaktion „Karlsruhe hilft“, diese Gedenkveranstaltung der Stadt Karlsruhe und des Bundeslandes Baden-Württemberg, vertreten durch den höchsten Repräsentanten Herrn Ministerpräsident Kretschmann, sind konkrete Beweise dieser Solidarität und des Zusammenhalts.
Meinen besonderen Dank möchte ich an Herrn Oberbürgermeister Fenrich und die Zuständigen der Stadt Karlsruhe richten. Sie halfen uns, den Verstorbenen nach unseren religiösen Riten schnell beizusetzen und in die Türkei zu transportieren. Sie haben die Initiativen unseres Generalkonsulats und der Familienmitglieder des Opfers sofort unterstützt und dabei mitgewirkt, alles Notwendige möglichst rasch zu erledigen. Es gab sogar städtische Mitarbeiter, die ihre Privatnummern gaben, damit wir sie rund um die Uhr erreichen konnten. All das sind Beispiele der humanitären Hilfsbereitschaft und des Zusammenhalts.
Heute hat dieser Schmerz uns, die wir verschiedenen Glaubens und verschiedener Herkunft sind, aber zusammenleben, umso mehr vereint. Ich hoffe sehr, dass es keine weiteren Vorfälle dieser Art geben wird. Und ich wünsche mir, dass anstatt des Schmerzes die Freude uns zusammenführt und diese beispielhafte Solidarität auch in Zukunft in traurigen Momenten bestehen wird.
Mit diesen Gedanken und Gefühlen wünsche ich noch einmal den Opfern ewige Ruhe. Den trauernden Familienangehörigen möchte ich nochmals mein tief empfundenes Beileid aussprechen. Mögen die Opfer dieser Gewalttat in Frieden ruhen und das ewige Licht ihnen leuchten.
Und noch einmal in Türkisch, mekanları cennet olsun.
Sehr geehrter Herr Ministerpräsident Winfried Kretschmann,
Sehr geehrter Herr Innenminister Reinhold Gall,
Sehr geehrter Herr Justizminister Rainer Stickelberger,
Trauende Familienangehörige der Opfer,
Sehr geehrte Damen und Herren,
Wir sind heute hier versammelt, um der Opfer des traurigen Ereignisses vom 4. Juli in Karlsruhe zu gedenken.
Dass ein solcher Vorfall in einer sicheren und friedlichen Stadt wie Karlsruhe geschah, erhöht den Schock umso mehr.
Zuerst bitte ich für die Opfer (Mustafa Güler, Wolfgang Person, Klaus Schönleber und die Lebensgefährtin des Täters) um Gottes Gnade. Den trauenden Familienangehörigen möchte ich mein tief empfundenes Beileid aussprechen und wünsche ihnen Kraft und Geduld.
Es ist sehr schmerzlich. Noch schmerzlicher wird es, wenn man an die Hinterbliebenen denkt. Unser Staatsbürger, eines der Opfer (Mustafa Güler), war Vater von zwei Kindern und seine Ehefrau war zum 3. Mal schwanger. Nach dem Drama kam das Kind auf die Welt.
Solche gesellschaftlichen Dramen können nur durch soziale Solidarität gemildert werden. Die Stadt Karlsruhe und das Land Baden-Württemberg zeigen genau in diesem Rahmen eine beispielhafte Solidarität. Die Hilfsaktion „Karlsruhe hilft“, diese Gedenkveranstaltung der Stadt Karlsruhe und des Bundeslandes Baden-Württemberg, vertreten durch den höchsten Repräsentanten Herrn Ministerpräsident Kretschmann, sind konkrete Beweise dieser Solidarität und des Zusammenhalts.
Meinen besonderen Dank möchte ich an Herrn Oberbürgermeister Fenrich und die Zuständigen der Stadt Karlsruhe richten. Sie halfen uns, den Verstorbenen nach unseren religiösen Riten schnell beizusetzen und in die Türkei zu transportieren. Sie haben die Initiativen unseres Generalkonsulats und der Familienmitglieder des Opfers sofort unterstützt und dabei mitgewirkt, alles Notwendige möglichst rasch zu erledigen. Es gab sogar städtische Mitarbeiter, die ihre Privatnummern gaben, damit wir sie rund um die Uhr erreichen konnten. All das sind Beispiele der humanitären Hilfsbereitschaft und des Zusammenhalts.
Heute hat dieser Schmerz uns, die wir verschiedenen Glaubens und verschiedener Herkunft sind, aber zusammenleben, umso mehr vereint. Ich hoffe sehr, dass es keine weiteren Vorfälle dieser Art geben wird. Und ich wünsche mir, dass anstatt des Schmerzes die Freude uns zusammenführt und diese beispielhafte Solidarität auch in Zukunft in traurigen Momenten bestehen wird.
Mit diesen Gedanken und Gefühlen wünsche ich noch einmal den Opfern ewige Ruhe. Den trauernden Familienangehörigen möchte ich nochmals mein tief empfundenes Beileid aussprechen. Mögen die Opfer dieser Gewalttat in Frieden ruhen und das ewige Licht ihnen leuchten.
Und noch einmal in Türkisch, mekanları cennet olsun.
Mahmut Niyazi Sezgin
Başkonsolos
Pazartesi - Cuma
8.30 - 16.30
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